Forschung-Studie

Wissenschaftliche Begleitung

Zu unserer Erholungsanlage gehört seit 2014 auch ein wissenschaftliches Forschungsprojekt.
In Kooperation mit Dr. Tanja Zimmermann, vormals Institut für Psychologie der TU Braunschweig, jetzt Medizinische Hochschule Hannover, soll eine wissenschaftliche Evaluation dieses Projektes erfolgen.
Das Projekt und die Evaluation zielen darauf ab zu zeigen, wie sich (auch kurze) Erholungsphasen auf die Genesung des Kindes und die psychische Situation in der Familie auswirken können und somit zusätzlich zu Reha-Kliniken zur besseren Genesung,sowie zur Entlastung der Familie in dieser Not-Situation beitragen.

Die Evaluation soll zu einem Auskunft über (1) die Akzeptanz und Zufriedenheit der Betroffenen mit der Maßnahme, zu anderem aber auch (2) Hinweise auf Veränderungen der psychischen Funktionsfähigkeit der Betroffenen liefern. Wir bitten daher alle Familien den umfangreichen Bogen soweit wie sie können/mögen auszufüllen. Alle Daten sind anonymisiert und werden sorgfältig im Sinne des Datenschutzes behandelt.



Marketingstrategische Begleitung

Kooperationsvereinbarung mit der Hochschule Harz
Damit das Projekt „Haus am Bernsteinsee“ erfolgreich ist und somit auch langfristig ein Erholungsort für Familien mit krebskranken Kindern sein kann, gilt es die Auslastung der Anlage langfristig zu optimieren. Das Ziel der Beratungsleistung ist es, einen Maßnahmenplan zu erstellen, um eine Gewinnung von Nutzern um eine jährliche Auslastungsquote von 60% ab dem dritten Jahr nach Eröffnung der Anlage „Haus am Bernsteinsee“ zu erreichen. Zusätzlich wurden dabei folgende Teilziele berücksichtigt: Minimierung des Aufwandes für die Gewinnung der Nutzer, Informationsvermittlung über das Projekt, die Steigerung des Bekanntheitsgrades des Projekts und die positive Einstellung der Nutzer gegenüber der Anlage wecken.

Als Zielgruppe und damit potentielle Nutzer wurden betroffene Kinder, ihre Eltern und Geschwisterkinder, Großeltern,
Freunde und Bekannte der Familie sowie verwaiste Eltern identifiziert, unabhängig vom Bildungsstand, Beruf oder dem Einkommen der Personen. Die Auswahl der passenden Maßnahmen zur Ansprache fand unter Berücksichtigung der Ziele und Zielgruppe statt, um Streuverluste zu vermeiden und eine höhere Erfolgschance sicherzustellen.

Als Vermarktungsmaßnahmen wurden ein Social-Media-Leitfaden, ein Flyer, ein Maskottchen, ein Imagefilm und eine persönliche Ansprache der Betroffenen durch Multiplikatoren in den pädiatrischen onkologischen Kliniken entwickelt. Die Ausarbeitung der Instrumente umfasst die Vorbereitung jedoch nicht deren Implementierung. Zusätzlich wurde eine Werbebotschaft entwickelt, welche ein einheitliches Bild nach außen vermittelt, die Gewinnung von Nutzern unterstützt und eine Verbindung zum Spendenkonzept schafft. „Gemeinsam Kraft schöpfen – Einfach Familie sein“: Diese Werbebotschaft spiegelt sich in allen Maßnahmen wieder.

Für Social Media wurde ein Leitfaden erstellt, der Hinweise für die erfolgreiche Nutzung von Blogs,
sozialen Netzwerken und Foren beinhaltet. Neben inhaltlichen Aspekten wurden auch mögliche Soziale Netzwerke und Foren aufgelistet. Es wurde ein Flyer erstellt, der dazu dient, potentielle Nutzer zu informieren und sie zur Buchung zu animieren. Er wird im Rahmen der direkten Ansprache genutzt und wird ansonsten zur Information bei den pädiatrisch onkologischen Abteilungen der Kliniken in der Region und im eigenen Verein bzw. anderen Elternvereinen ausliegen. Zusätzlich wurde eine Skizze des Maskottchens „Berni“ angefertigt als Erkennungszeichen der Anlage. Die kindliche Ameise steht für Stärke und Kraftgewinnung und gewinnt vor allem die Aufmerksamkeit der Kinder. Als vierte Maßnahme wurde der Imagefilm gewählt, der Emotionen transportiert und einen Tag mit einer Familie in der Ferienanlage beschreibt. Hierfür wurde eine Liste mit nützlichen Tipps und Adressen für die Implementierung erstellt. Außerdem wird im Rahmen des Konzeptes das Direct Marketing empfohlen. Hier sollen die Angestellten der Kliniken in Wolfsburg, Braunschweig, Hannover, Göttingen und Magdeburg als Multiplikatoren für das Anliegen des Projektes gewonnen werden. Das Klinikpersonal wird die betroffenen Familien dann im passenden Augenblick direkt in der Klinik auf die Anlage aufmerksam machen. Die hierfür notwendigen Unterlagen und die Vorgehensweise wurden erarbeitet und können ab sofort eingesetzt werden.

Um eine optimale Wirkung zu gewährleisten, wurde die Durchführung der beschriebenen Instrumente in einem Maßnahmenplan zeitlich aufgelistet, sowie mit Angaben zu Kosten und Reichweite ergänzt.